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Studie zeigt, was Helferinnen an ihrem Chef schätzen

Die "Initiative Neue Qualität am Arbeitsplatz" (INQA), die 2002 von den Sozialversicherungspartnern, Bund, Ländern und Unternehmen ins Leben gerufen wurde, ließ die Arbeitszufriedenheit deutscher Angestellter untersuchen. "Was macht eine gute Arbeit aus Sicht der Arbeitnehmer eigentlich aus?", wollte das Institut wissen und befragte Angestellte aus allen Sparten, sodass die Ergebnisse der Umfrage auch für Praxischefs und ihre Teams gelten.

Demzufolge sind die Deutschen sehr zufrieden mit ihrer Arbeit: 70 Prozent geben an, stolz auf ihren Job zu sein, und die Hälfte ist auch mit Freude bei der Sache. 99 Prozent der Angestellten ist ein festes und zuverlässiges Einkommen wichtig. Dabei sind 40 Prozent mit der Höhe ihres Lohns eher unzufrieden. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes ist für immerhin 94 Prozent von Bedeutung.

Den Mitarbeiter als Mensch wahrnehmen

Die Studie zeigt außerdem: Der Chef und seine Führungsqualitäten haben einen erheblichen Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit seiner Angestellten. Herrscht er nicht autokratisch in seinem Betrieb, sondern schätzt seine Mitarbeiter als selbstständig denkende Menschen und ist gut organisiert, kommt das gut an: 93 Prozent der Mitarbeiter wollen von ihrem Chef als Mensch wahrgenommen werden. 96 Prozent möchten zudem gerne Einfluss auf die Arbeitsweise nehmen, und 88 Prozent schätzen eine gute Arbeitsplanung.

Mit Feedback sollte der Chef ebenso wenig sparen wie mit der Förderung seiner Mitarbeiter: 90 Prozent der Befragten wollen nämlich Lob, Anerkennung und Kritik durch Vorgesetzte erhalten, und 89 Prozent wünschen sich, dass der Chef ihre Weiterbildung fördert. Aber auch die Kollegen sind wichtig: 96 Prozent schätzen gegenseitige kollegiale Unterstützung und erteilen Konkurrenzdruck und Mobbing damit eine Absage.

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