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Die Empfehlungsrate ist Ausgangspunkt und Ziel jedes gezielten Empfehlungsmarketings. Sie ist die wertvollste, wenn nicht gar wichtigste betriebswirtschaftliche Kennzahl überhaupt, denn sie entscheidet über die Zukunft der Praxis. Denn die Empfehlungsrate quantifiziert, wie und wie oft Ihre Praxis, Ihr medizinisches Renommee von Ihren Patienten an andere weiterempfohlen werden.
Trotz dieser Wichtigkeit, wird die Empfehlungsrate gerade bei strategischen Überlegungen immer noch viel zu oft übersehen, wenigstens unterschätzt. Dabei sind gerade die Patienten und deren Mund-zu-Mund-Propaganda die effizientesten Wachstumstreiber, die das Leistungsspektrum und die Angebote Ihrer Praxis regelmäßig weiterempfehlen. Sie haben die höchste Glaubwürdigkeit und bereiten die geringsten Streuverluste. Und dazu sind sie nahezu kostenlos zu bekommen vorausgesetzt man weiß, wie es funktioniert.
Und trotzdem überlassen es viele Praxen immer noch dem puren Zufall, ob ihre Patienten sie weiterempfehlen. Dabei lässt sich das Empfehlungsgeschäft mit geringen Mitteln steuern und gestalten. Sie müssen dazu nur wissen,
Um Ihre Empfehlungsrate zu messen, braucht es kein komplexes Kennzahlensystem. Sondern nur Antworten auf drei einfache Fragen. Stellen Sie die jedem Patienten, der zum ersten Mal in Ihre Praxis kommt. Am besten leiten Sie die Fragen mit "Ach übrigens, ..." ein und fahren dann fort:
Durch die erste Frage ermitteln Sie, wie viel Prozent Ihrer neuen Patienten aufgrund einer Empfehlung kamen: Das ist Ihre Empfehlungsrate. Die Antwort auf diese Frage zeigt im Übrigen auch, wofür Sie in Zukunft Ihr Werbebudget ausgeben sollten. Werden beispielsweise so gut wie nie Werbeaktivitäten erwähnt, sind Ihre Gelder da auch fehlinvestiert.
Mit seiner Antwort auf Ihre zweite Frage gibt Ihnen der Patient Hinweise, in welche Richtung Sie sich und Ihr Leistungsspektrum weiterentwickeln sollten. Denn nicht, worauf Sie so ganz besonders stolz sind und auch nicht, was Ihr Steuerberater als Ihren schnellsten Umsatzbringer ermittelt hat, entscheidet über Ihre Zukunft. Einzig und allein, was Ihre Patienten über Ihre Performance sagen, was auf der Straße hinter vorgehaltener Hand geredet wird, entscheidet über Ihr Wohl und Wehe am Gesundheitsmarkt.
Konnten Sie den Namen eines Empfehlers erfahren: Sollten Sie sich unverzüglich bei ihm bedanken. Und zwar vorzugsweise telefonisch oder besser noch persönlich am besten verbunden mit einem kleinen Geschenk. Denn die Menschen verstärken Verhalten, für das sie Anerkennung bekommen. Geben Sie Ihrem Empfehler wenn möglich auch eine Rückmeldung, was aus seiner Empfehlung geworden ist.
So steuern Sie das Empfehlungsgeschäft
Analysieren Sie, wie Sie Ihre empfehlungsfokussierten Aktivitäten fortan zielführend gestalten:
Auf Basis der Ergebnisse erarbeiten Sie dann einen Plan, um Ihre derzeitige Empfehlungsrate weiter zu steigern.
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