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...Sie sich verständlich ausdrücken und prüfen, ob es verstanden wurde.
Kommunikation ist schwierig. Vor allem dann, wenn es sich um ernsthafte chronische Erkrankungen oder gar die Nachricht über einen absehbaren Tod handelt. In solchen Situationen müssen wir überlegt kommunizieren, damit die wesentliche Nachricht auch ankommt. Selbst wenn die Nachricht ankommt, besteht immer noch die kognitive Dissonanz, dass der Patient zwar eigentlich weiß, was für ihn gut wäre, aber nicht so handelt, weil er glaubt, es betrifft ihn doch nicht. Bestes Beispiel dafür sind Raucher, die trotz COPD weiter rauchen.
Grundvoraussetzungen des Gespräches sind die Akzeptanz des Gesprächpartners, die Empathie und die Kongruenz von Worten und Verhalten. Im Gespräch selbst werden vier Ebenen unterschieden:
Einem Asthmatiker könnten Sie zum Beispiel bei Erstdiagnose sagen: "Herr X., sie haben Asthma, nehmen sie jetzt dieses Medikament." Diese Kurzkommunikation enthält die Sachebene mit der Diagnose und die Appellebene mit der Handlungsanweisung. Vermutlich müssten Sie danach mit diesem Patienten auch keine weiteren Gespräche führen, weil er sich verärgert einen anderen Arzt sucht. Denn eine so zeitsparende Kommunikation ist eventuell bei einem Harnwegsinfekt angemessen, aber nicht bei einer schwerwiegenden Diagnose. Wenn der Patient die Erstdiagnose Asthma erhält, will er wissen, was das bedeutet: Also sowohl die Fakten als auch die Einschätzung der Prognose und erst dann die Handlungsanweisung in der Appellebene.
Normalerweise folgen im Gespräch auf den Einstieg, eine Situationsanalyse, eine Argumentationsphase mit Entscheidungsfindung und der Abschluss.
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