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"Erst mal ins World Wide Web", denken sich viele Patienten, auch wenn sie ihrem Arzt mehr vertrauen, wenn´s um Gesundheitsfragen geht, so eine US-Studie. Bradford Hesse und Kollegen vom National Cancer Institute in Bethesda, Maryland, befragten innerhalb einer national repräsentativen Studie, der Health Information National Trends Survey (HINTS), fast 6.400 Erwachsene per Telefon.

Wie in "Archives of Internal Medicine" veröffentlicht, nutzten 63 Prozent der Befragten das Internet. 63,7 Prozent von ihnen hatten nach bestimmten Gesundheits- oder Medizininformationen gesucht. Andere gesundheitsbezogene Aktivitäten wie der Kauf von Arzneien, Kommunikation mit Ärzten oder Teilnahme an unterstützenden Onlinegruppen, nutzen weniger als zehn Prozent. 62,4 Prozent der Untersuchten gaben an, dass sie ihrem Arzt eine Menge zutrauten, wenn es um Krebsinformationen geht, dem Internet vertrauten hier nur 23,9 Prozent.
49,5 Prozent meinten, sich erste Informationen zu Krebs bei ihrem Arzt holen zu wollen. Tatsächlich berichteten aber nur 10,9 Prozent der nach Krebsinformationen Suchenden darüber, zuerst zu ihrem Arzt gegangen zu sein, während 48,6 Prozent zunächst das Internet bemühten.
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